Letztes Wochenende war es mal wieder soweit: Zum 16. Mal fand in Hannover der Rollenspiel- und Tabletop-Con "Hannover spielt!" statt. Als alter RSP-Freak musste ich da natürlich zumindest für einen Tag hinfahren um mal wieder mit wildfremden anderen RSP-Freaks die Waffen, äh, Würfel zu kreuzen. Aus dem reichhaltigen Programm des Cons hatte ich mir schon ein Highlight rausgesucht: Ich wollte unbedingt mal wieder eine Runde Cthulhu zocken, also hatte ich mir fest vorgenommen, früh auszustehen, um pünktlich in Hannover zu sein - und nicht wieder erst anzukommen, wenn alle Runden schon angefangen haben.
Ich neige dazu, meine Artikel am Stück zu lassen, und nicht in mehrere Seiten aufzuteilen. Theoretisch ist das mit Joomla! möglich, aber ich finde das Hin- und Herblättern mühselig – lieber scrolle ich innerhalb einer Seite vor und zurück, wenn ich etwas nochmal nachlesen möchte. Trotzdem wollte ich dem geneigten Leser eine einfache Navigationshilfe an die Hand geben – ein Inhaltsverzeichnis am Anfang des Artikels. Joomla! bringt so etwas mit – aber nur, wenn man das Pagebreak-Plugin verwendet, also mehrere Seiten erstellt. Ich habe mich also auf die Suche nach einer entsprechenden Erweiterung gemacht und bin fündig geworden.
In diesem Artikel möchte ich beschreiben, wie das Plugin "Article Table of Contents" installiert und konfiguriert wird, und wie man dann das so entstandene Inhaltsverzeichnis an sein Webseitendesign anpassen kann.
Nein, entgegen dem allgemeinen Trend geht es diesmal nicht um den isländischen Feuerspucker mit dem unaussprechlichen Namen "Eyjafjallajökull". Aber zum einen soll man ja auch Trends nicht folgen, sondern sie machen, und zum anderen passieren ja neben dem Chaos im Luftverkehr tatsächlich auch noch woanders interessante Dinge.
Um eine Wolke geht es - Überraschung! - aber trotzdem. Genauer gesagt um das sogenannte "Rechnen in der Wolke", auch "Cloud Computing" (und warum es einen genauso doof dastehen lassen kann).
Pünktlich zum neuen Jahr möchte ich Euch ein Cthulhu-Abenteuer von mir präsentieren. Es ist nicht so ganz neu - ursprünglich habe ich es für eine Sonderausgabe - Nummer 56 von Mai 2006 - des Rollenspielmagazins Windgeflüster geschrieben, die sich mit "Licht und Schatten" befasst hatte. (Die Windgeflüster ist bekanntlich die Vereinszeitschrift der GFR e.V., der Gilde der Fantasy Rollenspieler.)
Im Garten Eden
Dieses Abenteuer für Cthulhu spielt in Mesopotamien, dem Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris, das auch als der biblische Garten Eden bezeichnet wird. Soldaten, die während des Großen Krieges hier kämpften, nannten das Land wegen der extremen klimatischen Bedingungen die „Bratpfanne des Teufels“.
Das Szenario ist bewusst gradlinig angelegt und kann ohne große Vorbereitungen mit drei oder vier Charakteren gespielt werden. Es ist als One-Shot-Abenteuer angelegt.
Im Mai 2010 erhielt das National Cryptologic Museum die Hinterlassenschaften eines gewissen John F. Byrne von seiner Familie überreicht. So wurde eines der großen Rätsel der Kryptologie endlich gelöst: Der Chaocipher-Algorithmus.
Chaocipher an sich ist nichts Neues: J. F. Byrne entwickelte sein Verschlüsselungssystem bereits im Jahre 1918. Sein Wunsch war es, ein einfach zu benutzendes aber nicht zu knackendes Verfahren zu schaffen, und er war überzeugt davon, das mit Chaocipher auch geschafft zu haben. Seine Versuche, das US Signal Corps, das für die Kommunikationssysteme der Streitkräfte verantwortlich war, von seinem Vorhaben zu überzeugen, scheiterten jedoch, denn er hielt den eigentlichen Algorithmus, der hinter Chaocipher steht, geheim. (Heute würde man das als „Security by Obscurity“ bezeichnen, denn schon Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte Auguste Kerckhoffs seine kryptologischen Prinzipien, von denen das zweite besagt, dass die Sicherheit eines Verschlüsselungsverfahrens auf der Geheimhaltung des Schlüssels beruht - und nicht auf der Geheimhaltung des Verschlüsselungsalgorithmus.)